Tierkrankheiten-Lexikon

In unserem Krankheits-Lexikon finden Sie die häufigsten Krankheiten, die bei Hunden, Katzen, Heimtieren und Reptilien auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um allgemeine Angaben handelt, die in keinster Weise einen Besuch in unserer Tierarztpraxis und ggf. eine gezielte Behandlung durch uns ersetzen können. 

Zum Vereinbaren eines Termins wählen Sie bitte 06341 1414490. Züchtern bieten wir zudem Hausbesuche an. 

Allergien

Tiere können wie wir Menschen Allergien aufweisen. Hierzu zählen Lebensmittelallergien und Futterunverträglichkeiten ebenso wie Flohbiss- und Insektenstichallergien, Hausstaub-, Milben- und Pollenallergien, aber auch Kontaktallergien.  Je nach Allergieart lindern wir die allergischen Symptome, stärken die Immunabwehr oder tragen beispielsweise im Rahmen einer Ernährungsberatung mit einer Futterumstellung dazu bei, die Allergieursache weitestgehend zu beheben.    

FOLGENDE TIERGRUPPEN SIND BETROFFEN

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Atemwegserkrankung

Akute oder chronische Atemwegserkrankungen gehören leider zu den häufigen Haustiererkrankungen und mindern die Lebensqualität Ihres Haustiers immens. Bei Infekten, Husten, Katzenasthma, chronischer Bronchitis und allen weiteren, teils auch rassebedingten Atemwegserkrankungen gilt es daher, die Symptome zu lindern, aber ebenso ursächlich zu behandeln.

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Bandscheibenvorfall

Die Discopathie oder Diskopathie ist bei Haustieren leider keine Seltenheit. Sie ist unterschiedlich ursächlich begründet und reicht in der Symptomatik von Schmerzen und Koordinationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Eine Vorstellung Ihres Vierbeiners in unserer Praxis ist bei Bemerken dieser Symptome unerlässlich, um nach gestellter Diagnose auch z. B. eine schmerztherapeutische Behandlung einzuleiten.   

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Besondere Zahnprobleme

Bei den Zahnproblemen müssen es nicht nur die Zahnspitzen sein. Es kann auch ein Problem mit einem verlängerten Wurzelwachstum bei Kaninchen geben. Sobald es sich um diese Krankheit handelt, können Sie bei Ihrem Liebling am Unterkiefer eine leichte Schwellung ertasten. Zusätzlich gibt hier ein Röntgenbild schnell Gewissheit. Bindehautentzündungen gehören leider mit zu diesem Krankheitsbild, welche aufgrund der Nähe zum Sehorgan auftreten. Leidet Ihr Kaninchen an dieser Krankheit, so hat es starke Schmerzen. Wichtig ist es immer, eine Röntgenaufnahme zu machen, um die genaue Stelle und den Grad der Entzündung festzulegen. Hier bilden sich schnell Abszesse an den Zahnwurzeln, welche sich abkapseln können und so starke Schäden am Kiefernknochen hinterlassen könnten. Leider leiden Kaninchen immer mal wieder unter dieser Krankheit, da Abszesse dazu neigen, sich immer wieder zu bilden. Oft sind die Behandlungen also sehr langwierig.

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Chinasäuche

Die Chinasäuche, auch RHD, wird oftmals über kontaminiertes Futter, Stechmücken oder Parasiten übertragen. Kaninchen können bei einer Erkrankung unter Appetitlosigkeit, Apathie, beschleunigter Atmung und/oder einer Störung des Allgemeinbefindens leiden. Auch ein plötzlicher Tod ohne Symptome ist nicht unüblich. Nur wenige Kaninchen werden nach der Ansteckung mit dem Virus wieder gesund. Eine präventive Immunisierung und Impfungen im Rahmen der regelmäßigen Prophylaxe sind mehr als anzuraten.  

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Chronische Erkrankungen

Angeboren oder erworben – chronische Erkrankungen zählen leider zu den häufigsten Erkrankungen bei Haustieren. Auch eine erst einmal harmlose Erkrankung, eine Ohrenentzündung etwa, wie sie bei Felltieren nicht selten ist, eine Blasenentzündung, ein Atemwegsinfekt oder eine Gelenkerkrankung, kann bei Nichtbehandlung chronisch werden. In jedem Fall sollten Sie Ihr Haustier bei uns vorstellen, um nach der Ursachenfindung diese zu behandeln und/oder die Symptome zu lindern.   

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Chronische Niereninsuffizienz

Bei der CNI handelt es sich um eine sehr gefährliche Krankheit, die leider in den meisten Fällen zum Tod der Katze führt. Hiervon betroffen sind vor allem ältere Katzen. Bei einer Niereninsuffizienz nimmt die Nierenfunktion stetig ab. Viele Katzen haben mehr Durst als sonst und urinieren dadurch vermehrt. Außerdem zeigen sie häufig Appetitlosigkeit. Auch ein stumpfes und glanzloses Fell kann Hinweis auf eine Niereninsuffizienz sein. Auch wenn die Niereninsuffizienz nicht heilbar ist, raten wir Ihnen, mit Ihrer Katze unsere Tierarztpraxis zur Symptomlinderung und für weitere Maßnahmen aufzusuchen.   

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Diabetes, Katzendiabetes

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass Hunde, Katzen und auch Nager in Bezug auf Diabetes auch Menschen sind. Es gibt unterschiedliche Diabetestypen, die zum Beispiel genetisch, hormonell, medikamentös oder gewichtsbedingt sind und die unterschiedliche Behandlungsmethoden erfordern.  Wird Diabetes nicht behandelt, führt diese Krankheit bei beispielsweise Katzen zum Tod.  Bei Symptomen wie übermäßigem Durst und Harndrang, bei Heißhunger, Müdigkeit und Kraftlosigkeit ist ein Vorstellen Ihres Tieres in unserer Haustierpraxis unerlässlich.   

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Durchfall/Erbrechen

Starker Durchfall und häufiges Erbrechen können unterschiedliche Ursachen haben, bringen den Mineralstoff- und Elektrolyt-Haushalt Ihres Tieres jedoch stark aus dem Geleichgewicht. Über einen längeren Zeitraum unbehandelt kann Ihr Haustier austrocknen, was bei Klein- und Jungtieren schnell auch lebensbedrohlich werden kann.  Um zu eruieren, welche harmlose oder auch anderweitige Ursache den Durchfall und/oder das Erbrechen auslöst und um geeignete medizinisch-therapeutische Maßnahmen zu ergreifen, stellen Sie Ihren Vierbeiner beim Auftreten von Durchfall und/oder Erbrechen bitte schnellstmöglich in unserer Tierarztpraxis vor.

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Endoparasitosen

Bei dieser Krankheit handelt es sich um einen Parasitenbefall durch sogenannte Hakenwürmer, Bandwürmer oder Spülwürmer im Dünndarm. Katzen erkranken oftmals nach dem Fressen von befallenen Beutetieren. Eine Übertragung ist aber auch über den Kot oder über die Muttermilch möglich. Die Parasiten sind oftmals in den Ausscheidungen zu sehen, ein Befall äußert sich aber auch über etwa Appetitlosigkeit. Eine Wurmkur kann die Krankheit in der Regel stoppen.   

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Enzephalitozoonose

Enzephalitozoonose, verursacht durch den Parasiten Encephalitozoon cuniculi, ist eine hochansteckende Krankheit, die vor allem bei Kaninchen, aber auch bei Hunden vorkommen kann. Sie kann schwere Schäden an Organen und am Nervensystem nach sich ziehen.  Man schätzt, dass 8 von 10 Kaninchen diesen Erreger in sich tragen. Diese Krankheit muss aber nicht zwangsläufig ausbrechen und wenn, dann in der Regel bei anhaltendem Stress oder wenn das geschwächte Immunsystem den Erreger nicht mehr in Schach halten kann.  Eine Blutuntersuchung gibt beim Bemerken spezifischer Symptome – wie ein dauerhaftes Schiefhalten des Kopfes, Zittern, Lähmungen – Klarheit, sollte schließlich umgehend mit der tierärztlichen Behandlung Ihres Tieres begonnen werden, um nach Möglichkeit irreparable Folgeschäden zu verhindern.  

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Erkältung und Entzündung der Augen

Verweigert Ihr Haustier die Nahrung, scheint ihm das Atmen Probleme zu bereiten oder bemerken Sie gerötete Augen, dann kann eine Erkältung, die auch eine Entzündung der Augen zur Folge haben kann, die Ursache sein. Auch falsche Haltungsbedingungen, etwa bei Reptilien, können bei einer Bindehautentzündung ursächlich sein.  In der Regel gilt, dass Sie Ihr Haustier bei dem Verdacht auf eine Augenentzündung von den ggf. weiteren Tieren trennen sollten, um u. a. auch eine Ansteckung zu vermeiden. Je nach Ursache können Veränderungen im Lebensraum Ihres Tieres notwendig sein, denn möglicherweise haben auch Zugluft oder Staub die Augenentzündung bewirkt. Das Vorstelligwerden in unserer Tierarztpraxis ist in jedem Fall anzuraten.

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Feline Odontoklastische Resorptive Läsion

FORL – auch veraltet Katzenkaries genannt. Dabei unterscheidet man drei unterschiedliche Formen. Häufige Symptome sind: Kopfschiefhaltung, Kopfschütteln, verminderte Futteraufnahme, vermehrte Speichelbildung, Zähneknirschen. 

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FIP

Die Feline infektiöse Peritontitis, kurz: FIP, ist eine vorrangig Katzenkrankheit, ausgelöst durch Coronaviren und hochansteckend. Die FIP kann sehr schwer verlaufen und die meisten Katzen versterben an einer dadurch ausgelösten Bauchfellentzündung. Im Rahmen der Virusinfektion zeigen viele Katzen Symptome wie Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Fieber, Müdigkeit und Apathie. Es gibt nur eingeschränkte Therapiemöglichkeiten, aber ein Vorstellen Ihrer Katze ist bei dem Verdacht auf FIP dringend anzuraten. 

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Gelenkerkrankung, Hüftgelenksdysplasie

Zu den häufig auftretenden Gelenkerkrankungen bei Haustieren, insbesondere, aber nicht nur bei Hunden und Katzen, zählen Arthritis und Arthrose, Gicht und Hüftgelenkdysplasie.  Bei der Hüftgelenksdysplasie handelt es sich um eine schwerwiegende Gelenkserkrankung vor allem bei größeren Hunderassen. Sie ist auch unter dem Namen HD bekannt.  Von Vorbeugung bis Behandlung stehen wir Ihrem Tier bei allen Gelenkerkrankungen zur Seite.  

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Hautveränderung

Krankheiten an der Haut können verschiedenste Ursachen haben und die Haut ganz unterschiedlich verändern.  Verletzungen durch Verbrennungen durch Kontakt mit einem Wärmestrahler im Gehege oder Terrarium beispielsweise äußern sich oftmals in Krustenbildungen. Ein Befall mit Parasiten oder ein Hautpilz verursacht oftmals ein Kratzen, wodurch Kratzwunden entstehen, die sich entzünden und Folgeerkrankungen hervorrufen können.  Und auch Viruserkrankungen, Immun- oder andere Krankheiten können sich symptomatisch durch Veränderungen der Haut bemerkbar machen.  In jedem Fall ist ein Besuch in unserer Praxis anzuraten.  

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Herpesinfektion, Katzenschnupfen

Hunde, Katzen, Heimtiere und auch Reptilien können wie wir Menschen unter Herpesinfektionen leiden.  Das Herpesvirus wird in der Regel vom Tierbesitzer auf sein Haustier und von Tier zu Tier übertragen. Aber: Das für den Menschen beispielsweise meist unangenehme, nicht aber unbedingt lebensbedrohliche Lippenherpes kann für Welpen, Kaninchen und Chincallas durchaus lebensgefährlich bis tödlich sein. Zumal eine Herpesinfektion bei Haustieren symptomfrei verlaufen kann.  So zeigen erwachsene Hunde meist keine Symptome oder der Erkältung oder einer Allergie sehr ähnliche. Hierzu zählen beispielsweise Niesen und tränende Augen. Welpen hingegen können bereits im Mutterleib versterben, wenn eine infizierte Mutter das Virus auf die Föten überträgt.  Herpes bei Chinchillas oder Kaninchen kann schwere Gehirnhautentzündungen mit Todesfolge verursachen. Bei Reptilien lässt sich oftmals ein gelblicher Zungenbelag beobachten. Auch Atemnot, Schleimabsonderungen aus Mund und Nase, Schluckbeschwerden, Schlucklähmungen und in der Folge Essensverweigerung, Abmagern und Apathie können Hinweise auf eine Herpesinfektion bei zum Beispiel Schildkröten sein. Bei Katzen ist eine Herpesinfektion oft Teil des Katzenschnupfenkomplexes und kann Bindehaut- und Hornhautentzündungen mit teils irreparablen Folgeschäden hervorrufen. Gegen den Katzenschnupfen stehen Impfungen zur Verfügung. Bemerken Sie bei Ihrem Haustier entsprechende Symptome oder haben Sie den Verdacht, dass es an einer Herpesinfektion leidet, werden Sie mit Ihrem kleinen Freund bitte umgehend in unserer Tierarztpraxis vorstellig.

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Hormonstörung

Zu den bekanntesten Hormonstörungen bei Haustieren gehören etwa Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und das Cushing-Syndrom. Aber auch die Wechseljahre können eine Hormonstörung nach einem Hormonabfall verursachen. Ob bzw. welche Behandlung notwendig ist, lässt sich zumeist nach einer Laboruntersuchung des Blutes beurteilen.   

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Infektionen

Eine Infektion wird in der Regel durch einen Mikroorganismus ausgelöst. Das können Bakterien sein, die durch eine offene Wunde etwa in den Körper Ihres Haustiers gelangen und eine Entzündung hervorrufen, ebenso aber auch Viren, Pilze oder Parasiten.  Dringt ein Mikroorganismus durch die Haut oder Schleimhäute in den Organismus Ihres Haustiers ein und kann das Immunsystem diesen nicht bekämpfen, kommt es entweder zu einer manifesten Infektion mit einem Krankheitsausbruch oder zu einer stummen Infektion ohne Krankheitssymptome. In dem Fall kann Ihr Haustier die Mikroorganismen dennoch weiter verbreiten, was auch für Sie als Tierbesitzer gefährlich werden kann. Ob Ihr Haustier, Ihr Hund, Ihre Katze, Ihr Heim- oder Terrarientier durch einen Mirkoorganismus erkrankt, hängt u. a. von der Stärke des Immunsystems oder einer vorherigen Immunisierung ab.  Je nach Befund setzen wir zur Bekämpfung der Infektion homöopathische Mittel ein oder auch Antibiotika, deren Vor- und ggf. Nachteile wir im Vorfeld mit Ihnen als Haustierbesitzer erörtern.  

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Internistische Erkrankungen

Die Internistik befasst sich mit allen Erkrankungen der Körperorgane und der Vorbeugung entsprechender Erkrankungen. Sie beinhaltet, verallgemeinert, alle nicht-chirurgischen Leistungen.  Zur Internisitk zählen demnach etwa Infektionskrankheiten (z. B. Katzenschnupfen, Myxomatose, Borreliose, Schutzimpfungen, Reisekrankheiten wie Leishmaniose, Ehrlichiose oder Hundemalaria). Außerdem hormonbedingte Krankheiten (z. B. Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Cushing) oder Autoimmunerkrankungen (z. B. Lupus, Rheuma, Anämie, Leukämie), aber auch Nerven- oder Organfehlfunktionen (z. B. Nieren- oder Leberprobleme).  Internistische Fälle können sehr komplex sein und erfordern in der Regel den Einsatz von verschiedenen diagnostischen und technischen Untersuchungsverfahren.  Insbesondere im Rahmen der Diagnosestellung kommt dem ausführlichen und umfassenden Gespräch mit Ihnen als Tierbesitzer eine große Bedeutung zu. So lernen wir mehr über das Leben und die Lebensumstände Ihres Haustieres.  Berichten Sie uns von Charaktermerkmalen, Gewohnheiten und Vorlieben und insbesondere von Ihren Beobachtungen und ggf. Auffälligkeiten. Manches Mal schon hat uns eine Information des Tierbesitzers Hinweise auf die mögliche Ursache der Krankheit gegeben. So werden Ihrem Haustier unnötige Untersuchungen erspart und wir können noch schneller mit der am besten geeigneten Therapie beginnen.  

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Katzenleukämie

Die Katzenleukämie, auch Felines Leukämievirus, FeLV, ist eine schwere Viruserkrankung bei Katzen. Sie überträgt sich in der Regel von Tier zu Tier und über Blut und Speichel. Durch die Krankheit wird die Blutzellbildung gestört und es bilden sich zusätzlich Tumore, die verteilt im Körper auftreten können. Die Symptome der Katzenleukämie sind sehr verschieden und beinhalten u. a. Appetitlosigkeit, Müdigkeit, in der Folge Verhaltensänderungen und Fieber. Wir raten Ihnen, Vorsorge zu treffen, denn es gibt eine zuverlässige Schutzimpfung, die vor allem Katzen bekommen sollten, die Freigang haben. Auch raten wir Ihnen, bei den ersten Anzeichen oder auch nur dem Verdacht auf eine entsprechende Erkrankung Ihres Samtpfötchens einen Termin in unserer Tierarztpraxis zu vereinbaren.   

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Katzenseuche

Die Katzenseuche, auch Katzenstaupe, ist eine stark ansteckende Katzenkrankheit, ausgelöst durch Viren, die tödlich verlaufen kann.  Zu den typischen Symptomen gehören hohes Fieber, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Mattigkeit und Bewegungsunlust.  Durch eine entsprechende Behandlung mit etwa Interferonen, einer Infusion gegen das Austrocknen sowie Serum-Antikörpern kann ein schlimmerer Verlauf verhindert werden.  Vorbeugen können Sie mit einer Impfung und regelmäßigen Auffrischung.   

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Knochenbruch

Knochenbrüche bei Haustieren erfordern, wie bei uns Menschen, unterschiedliche Therapiemaßnahmen. Manche Brüche heilen unkompliziert von selbst aus, bei anderen ist eine Gipstherapie oder teils auch Operation notwendig.  Um festzustellen, welcher Art der Bruch ist, und um sicherzustellen, dass der Knochenbruch Ihres Haustier folgenlos ausheilt, stellen Sie Ihr Haustier bitte beim Bemerken von Hinken, Humpeln, Bewegungsunlust oder Appetitlosigkeit nach einem beispielsweise Sturz, Unfall oder Biss umgehend in unserer Praxis vor.  

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Kokzidiose

Die Kokzidiose ist eine häufige parasitäre Kaninchenerkrankung. Sie wird durch die sogenannten Kokzidien verursacht und kann Schäden an etwa Darm und Leber verursachen. Mit den Erregern der Darmkokzidiose sind viele Kaninchen latent infiziert. Sie scheiden diese in großen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Durch Stress, Haltungs- oder Fütterungsfehler kann die Erkrankung jedoch ausbrechen. Sie kann dann nahezu symptomlos, aber auch schwer verlaufen, sodass die Tiere unter Durchfall leiden und in der Folge unter u. a. Gewichtsverlust. Unter den am häufigsten betroffenen Jungtieren kann die Sterblichkeitsrate bis zu 100 Prozent betragen. Sollten Sie spezifische Symptome bemerken oder den Verdacht hegen, dass Ihr Kaninchen betroffen ist, konsultieren Sie uns bitte.

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Krebs, Tumorerkrankung, Tumore

Wie bei uns Menschen kann ein Tumor auch bei Tieren unterschiedlich gelagert und gut- wie bösartig sein. Ob Hauttumore, Organtumore, Knochentumore oder Tumore im blutbildenden System – eine Vorstellung Ihres Tieres in unserer Praxis ist bei einem Anfangsverdacht unerlässlich, um eine sichere Diagnose zu stellen und ein Ausbreiten und Fortschreiten zu verhindern sowie weitere Beeinträchtigungen und Schmerzen zu lindern.  

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Kreuzbandriss

Ein deutliches Anzeichen für einen Kreuzbandriss sind Einschränkungen in der Bewegungsfähigkeit und/oder Schonhaltungen. Ursache für eine solche Erkrankung kann beispielsweise ein Sturz oder eine falsche Bewegung sein. Lange oder gänzlich unbehandelt sollte er auf gar keinen Fall sein, denn er kann eine chronische Arthrose nach sich ziehen.

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Lahmkrankkeiten, Lähmungen

Eine Verletzung, ein Knochenbruch, aber auch Allergien und innere Erkrankungen können Lähmungen bei Haustieren verursachen. Als Tierbesitzer sollten Sie bei insbesondere plötzlich auftretenden Lähmungserscheinungen bei Ihrem Hund, Ihrer Katze, Ihrem Heimtier oder Reptil dringend unsere Praxis kontaktieren.

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Magenüberladung

Ursachen einer Magenüberladung: Quellendes Futter (z. B. Pellets, Trockenfutter, getrocknetes Gemüse/Obst), größere Aufnahmen von trockenem Futter Hastiges Fressen (häufig bei Jungtieren das Problem, aber auch bei zu langen Fütterungsabständen) Zahnerkrankungen (das Futter kann nicht außreichend zerkleinert werden und bleibt im Magen liegen oder verstopft) Fremdkörper (z. B. durch Haarballen) Nachdem der Magen-Darm-Trakt eines Kaninchens sehr empfindlich ist, sollten Tierbesitzer bei den ersten Anzeichen wie weniger Futteraufnahme, kleinere Kotballen und weniger Bewegung umgehend einen Tierarzt aufsuchen!

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Mittelohrentzündung, Ohrenentzündungen

Anatomisch durch z. B. Hängeohren bedingt, durch Schwimmen wie Labradore, aber auch Wasserschildkröten es gern tun, durch Zugluft, eine Infektion, Allergie oder eine Verletzung können Ohrentzündungen bei Ihrem Haustier entstehen. Behandeln lassen sollten Sie sie immer, können sie sich schließlich auch bis zum Innenohr ausbreiten oder Folgeerkrankungen hervorrufen.  Symptome für eine Mittelohrentzündung können etwa Kratzen oder ein schiefe Kopfhaltung sein. Ein gestörter Gleichgewichtssinn sollte ebenfalls Anlass zum Arztbesuch sein.  Je nach Symptomatik und Ursache stehen unterschiedliche Therapiemaßnahmen zur Verfügung.

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Myxomatose

Bei der Myxomatose handelt es sich um eine Virusinfektion, die in der Regel durch die Übertragung des Erregers durch Insekten wie Stechmücken und Flöhe verursacht wird. Nager, Vögel und auch Menschen können sich mit dem Virus infizieren und es übertragen, ohne selbst daran zu erkranken. Aber auch eine Ansteckung über Gegenstände oder von Tier zu Tier ist möglich. Zu den typischen Symptomen dieser für Kaninchen sehr gefährlichen Krankheit zählen unter anderem Unterhautödeme, Augenentzündungen und Augenschwellungen. Mittels prophylaktischer Maßnahmen, in dem Fall einer regelmäßigen Impfung, kann die Infektion vermieden werden.    

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Panzerveränderung

Zeigt Ihre Schildkröte Veränderungen an ihrem Panzer an, können Verletzungen durch Kämpfe mit Artgenossen, Kalziummangel, bakterielle Erkrankungen und Pilzinfektionen der Auslöser sein.  Je nach Symptomatik, Fortschreiten der Erkrankung und Ursache sind ggf. schon kleine Veränderungen im Lebensraum Ihrer Schildkröte genesungsfördernd. Damit Ihre Schildkröte ganz sicher und schnell wieder gesund wird, konsultieren Sie unsere Tierarztpraxis bitte.  

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Parasitosen

Anzeichen für Parasitenbefall sind leicht mit den Symptomen einer Erkrankung zu verwechseln, weil sie sich zu sehr ähneln. Dazu zählen zum Beispiel allergische Reaktionen oder Anzeichen einer Vergiftung. Nicht immer ist hier eine Infektion schuld oder das Tier hat tatsächlich etwas Giftiges gegessen, auch ein Befall mit Würmern oder Milben kann die Ursache sein. Auf Würmer kann auch das Vorhandensein von Erbrechen, Durchfall, Abgeschlagenheit oder Ausgezehrtheit hin deuten. Die Symptome fallen also je nach Haustier und Art des Parasiten unterschiedlich aus und müssen nicht sofort ein deutlicher Hinweis darauf sein, von welchen kleinen Quälgeistern ein Tier befallen ist. Gerade für häufiges Kratzen könnten sowohl Milben als auch Flöhe oder Läuse verantwortlich sein. Grundsätzlich besteht bei Parasiten das Problem, dass sie schwer zu erkennen sind. Die kleinen Eindringlinge verstecken sich zwischen Fell oder Gefieder, bei Vögeln tagsüber auch in den Käfigritzen. Läuse und Flöhe sind dagegen zumindest auffindbar, ebenso Zecken. Vorbeugen kann man Parasiten mit regelmäßigen Entwurmungen, gegen Zecken helfen bei Säugetieren spezielle Schutzpräparate.

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Parasitosen, Ektoparasitosen

Der Befall eines Haustiers von Zecken, Würmern, Flöhen, Läusen, Milben und Stechfliegen kommt recht häufig vor. Das ist unangenehm und unbehandelt nicht ungefährlich für Tier und Mensch, oftmals jedoch sehr gut und in kurzer Zeit zu therapieren.  Anzeichen für einen Parasitenbefall sind den Symptomen einer allergischen Reaktion oder Vergiftung teils sehr ähnlich. Bei dem Feststellen typischer Symptome, wie Kratzen oder Durchfall, kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Auf Würmer können neben Durchfall beispielsweise Erbrechen, Abgeschlagenheit oder Ausgezehrtheit hinweisen. Häufiges Kratzen kann ein Hinweis auf Flöhe, Läuse, Milben oder Stechfliegen sein.  In jedem Fall sind Parasiten zumeist so klein, dass sie ohne ein entsprechendes tierärztliches Equipment und veterinärmedizinisches Know-how schwer auszumachen sind. Im Zweifels- oder Verdachtsfall sollten Sie unsere tierärztliche Praxis mit Ihrem kleinen Begleiter aufsuchen.  Um einem Parasitenbefall und/oder durch Parasiten verursachten Krankheiten vorzubeugen, sind teils prophylaktische Maßnahmen anzuraten. Gern informieren wir Sie hierzu in unserer Tierarztpraxis in Landau.

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Pasteurellose, Kaninchenschnupfen

Bei der Pasteurellose, auch Kaninchenschnupfen, handelt es sich um eine bei den kleinen Häschen sehr häufig auftretende bakterielle Infektion. Diese ist nicht, auch wenn es der Name vermuten lässt, mit einem harmlosen Schnupfen wie wir Menschen ihn gelegentlich haben, vergleichbar. Sie kann sich aber ähnlich äußern, nämlich anfänglich in häufigem Niesen, das auch wie Husten klingen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt kann etwa ein aus der Nase austretendes Sekret beobachtet werden, das, wenn es in zum Beispiel die Augen gelangt, auch eine Augenentzündung nach sich ziehen kann. Auch eine Lungenentzündung kann die Folge sein.  Verursacht durch u. a. die Erreger Pasteurella multocida oder Bordetella Bronchiseptica und ausgelöst durch z. B. Stress, eine nicht optimale Haltung oder ein generell geschwächtes Immunsystem ist diese Krankheit sehr ansteckend und kann auch tödlich enden, weshalb eine Vorstellung Ihres kleinen Freundes in unserer Praxis bei Bemerken von schnupfenähnlichen Symptomen sehr ratsam ist.  

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Rachitis bei Schildkröten

Die Rachitis gehört zu den Erkrankungen, die häufig bei Schildkröten auftreten. Hierbei handelt es sich um eine Störung des Kalziumstoffwechsels, der eine Entmineralisierung des Skeletts bzw. die mangelhafte Einlagerung von Kalzium in die Knochen zur Folge hat. Hierdurch werden Schädel-, Kiefer-, Panzer- und alle weiteren Skelettknochen zunehmend weicher. Die Schildköte ist dann nicht mehr fähig, Nahrung aufzunehmen oder sich zu bewegen. Ursächlich bedingt ist diese Krankheit unter anderem in einem Mangel an Vitamin D und Kalzium. Eine tierärztliche Behandlung ist dringend anzuraten.   

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Runny Nose Syndrom

Diese Erkrankung tritt oftmals bei Schildkröten auf. Ursächlich bedingt ist das RNS durch etwa Zugluft oder zu trockene Luft. Ebenso kann ein zu feuchter Boden oder zu wenig Platz im Gehege Grund für das Runny Nose Syndrom sein. Auch Stress oder Parasitenbefall können es verursachen.  Symptomatisch äußert sich das RNS durch etwa die Absonderung eines milchigen oder zähen Nasensekrets. Auch ein häufiges Luftschnappen oder eine Nahrungsverweigerung ist oftmals zu beobachten.  Um Ihre Schildkröte schnellstmöglich zu therapieren, stellen Sie sie bitte bei Beobachten entsprechender Symptome in unserer Tierarztpraxis vor.  

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Schilddrüsenerkrankung

Wie wir Menschen können auch unsere Tiere unter Schilddrüsenerkrankungen leiden. Ursächlich ist diese oftmals hormonell bedingt. Wird eine Schilddrüsenerkrankung nicht behandelt, kann es zu schweren körperlichen Schäden kommen. Diese können zum Beispiel die Nieren oder das Herz betreffen.  Katzen, die beispielsweise im höheren Alter unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, zeigen zumeist Symptome wie Durchfall, ein stumpfes Fell, Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit und ein geändertes Sozialverhalten.  Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion weisen teils Symptome wie Gewichtszunahme, Konzentrationsschwäche und Kälteempfindlichkeit auf. Bitte suchen Sie bei entsprechender Symptomatik unsere Tierarztpraxis mit Ihrem Tier auf.    

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Toxoplasmose

Die Toxoplasmose wird bei Katzen durch den Befall von Parasiten im Darm verursacht. Vor allem, aber nicht nur Freigänger sind davon betroffen. Die Toxoplasmose zählt zu den Zoonosen, also zu den Infektionskrankheiten, die auch vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Sie ist weniger für die Tiere als vielmehr für insbesondere schwangere Frauen und das ungeborene Kind nicht ungefährlich. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Katzen bei der Toxoplasmose keine Symptome zeigen. Eher selten treten Atemprobleme, Appetitlosigkeit und Fieber auf.  Bitte suchen Sie unsere Tierarztpraxis auf, sollten Sie eine Toxoplasmose bei Ihrer Katze vermuten, damit wir sie untersuchen und ggf. medikamentös behandeln können.  

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Trommelsucht

Unter Trommelsucht wird eine Gasbildung im Magen verstanden, welche durch eine Futtergärung nach z. B. der Aufnahme von getreidehaltigem Trockenfutter oder feuchtem Grünfutter auftreten kann.  Die Trommelsucht äußert sich in verschiedenen Symptomen. Appetitlosigkeit und Futterverweigerung, Atemnot und Bewegungsverweigerung sowie Blähungen sind in der Regel typische Anzeichen einer solchen Krankheit. Da die Trommelsucht Ihrem Haustier große Schmerzen bereiten und sogar tödlich enden kann, stellen Sie es bitte bei einem Verdacht auf eine solche Erkrankung in unserer Tierarztpraxis vor.   

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Übergewicht, Untergewicht

Wie bei uns Menschen können Über- und Untergewicht bei Haustieren durch verschiedenste Ursachen begründet sein. Es können ernährungs- und hormonbedingte Ursachen zugrunde liegen, aber auch eine ggf. noch nicht diagnostizierte Erkrankung. Um die Ursache finden und therapeutisch effektiv tätig zu werden, stellen Sie Ihr Haustier bitte in unserer Tierarztpraxis vor.

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Urinveränderung

Treten bei Ihrem Haustier Veränderungen im Urin, wie zum Beispiel Verfärbungen oder ein geänderter Geruch, auf, oder muss Ihr Haustier vermindert oder vermehrt Harn absetzen, kann dies vielfältige Ursachen haben.  Urinveränderungen lassen sich auf u. a. einen Flüssigkeitsmangel zurückführen, können Hinweis auf eine Virus-, bakterielle oder gynäkologische Erkrankung sein, auf einen Parasitenbefall oder eine innere, beispielsweise Nierenerkrankung.  Bei Schildköten übrigens ist insbesondere grünlicher Urin ein Symptom für einen starken Parasitenbefall oder ein Nierenversagen und deutliches Handlungssignal. In jedem Fall ist ein Besuch in unserer Tierarztpraxis notwendig. 

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Verstopfung und Durchfall

Eine Verstopfung, ebenso Durchfall, ist für Ihr Haustier schmerzhaft und kann weitere Symptome wie Futter- und Bewegungsverweigerung nach sich ziehen. Eine Verstopfung ist manchmal zu wenig Trinken geschuldet oder einer falschen bzw. nicht optimalen Ernährung. Bei Kaninchen oder Katzen kann zudem die Haarballenbildung eine Ursache sein. Diese Ballen, die zum Beispiel durch das Verschlucken von unverdaulichen Stoffen wie Haaren, Trockengräsern oder auch Teppichresten entstehen, können den Magen Ihres Haustiers verstopfen. Während Katzen diese oftmals auswürgen, kann eine durch Haarballen verursachte Verstopfung bei Kaninchen schnell tödlich enden. Durchfall kann dem falschen Futter geschuldet sein.  Jeweils aber haben Verstopfung und Durchfall eine Veränderung der Nährstoffaufnahme zur Folge. Und beides kann auch Symptom einer dahinterstehenden, zu behandelnden Erkrankung sein.  Um die Ursache der Magen-Darm-Probleme Ihres Haustieres herauszufinden, die Symptome zu lindern und geeignete Therapiemaßnahmen zu ergreifen, ist das Aufsuchen unserer Praxis ratsam.  

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Virusinfektion

Virusinfektionen sind bei Haustieren nicht selten. Je nachdem, um welche Art es sich handelt, können Viruserkrankungen mehr oder weniger gefährlich sein.  Je nach Auslöser sollten Haustiere mit virusspezifischen Symptomen wie Durchfall, Appetitlosigkeit und/oder Schnupfen tierärztlich untersucht werden, um eine Genesung zu forcieren sowie Folgeerkrankungen und Schlimmeres zu vermeiden. 

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Zahnprobleme

Da die Zähne bei Kaninchen stetig wachsen, hat das natürlich einige Folgen für Sie als Halter. So müssen Sie durch die Ernährung dafür sorgen müssen, dass sich die Zähne so alleine abnutzen können. Sobald die Ernährung also stimmig ist, müssen die Zähne nicht durch einen Tierarzt gekürzt werden. Zu der Ernährung sollten vor allem rohfaserreiche Produkte gehören, die dann mit Nagermaterial kombiniert werden. Heu und Stroh sowie Gräser und Knabberzweige sind also besonders wichtig und sorgen für eine tolle Zahngesundheit. Auch wenn viele Halter der Meinung sind, dass hartes Brot oder Trockenfutter ebenfalls dafür sorgen, dass die Zähne sich abnutzen, stimmt das leider nicht. So wird Brot zum Beispiel durch den Speichel weich, sodass es nicht verwunderlich ist, dass die Abnutzungsprobleme bei Kaninchen oft nicht nur vorne, sondern auch an den Backenzähnen festzustellen sind. Durch die Backenzähne können sich die Tiere nun an der Zunge oder am Zahnfleisch sowie den Backen verletzen, da diese in einem solchen Fall zu spitz werden. Ein Tierarzt hat im Fall der Zahnprobleme nun die Möglichkeit, die Spitzen der Zähne zu kürzen, wobei einige Tierarzte einen solchen Eingriff sogar ohne Narkose durchführen können. Das ist allerdings auch abhängig von den Tieren selbst. Wichtig ist es bei solchen Problemen, die aktuelle Nahrung mal genauer unter die Lupe zu nehmen, um diese gegebenenfalls zu optimieren. Des Weiteren ist es immer wichtig, die Kaninchenzähne regelmäßig zu kontrollieren.

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Zahnprobleme und besondere Zahnprobleme, auch Feline Odontoklastische Resorptive Läsion

Bei Kaninchen zum Beispiel wachsen die Zähne permanent. Durch eine artgerechte Ernährung und Haltung nagen die Kleinen ihre Zähne in der Regel selbstständig ab. Alternativ müssen die Zähne gekürzt werden, was wir in unserer Tierarztpraxis für Sie übernehmen.  Fehlstellungen der Zähne können aber auch bei Hunden und Katzen Folgeerkrankungen hervorrufen, sodass Sie uns beim Bemerken von ungewöhnlichem Futtern oder Futterverhalten konsultieren sollen. Ebenso, wenn Sie beispielsweise Schwellungen am Unterkiefer oder eine Bindehautentzündung bei Ihrem Haustier bemerken. Denn diese kann jeweils ein Hinweis auf tieferliegende Zahnprobleme sein, etwa auf ein verlängertes Wurzelwachstum.  Mit einer Röntgenaufnahme können die Ursache und der ggf. Grad der Entzündung festgestellt werden. Denn bilden sich in der Folge zusätzlich Abszesse, so können diese den Kieferknocken stark schädigen, wodurch die Nahrungsaufnahme und in der Folge auch die Lebensqualität Ihres Haustiers in hohem Maße eingeschränkt werden können.  Und auch bei der bei Katzen häufig auftretenden Erkrankung FORL, ausgelöst durch vermutlich eine Störung im Calciumhaushalt und erkennbar an sich auflösenden Zähnen und Zahnwurzeln, ist ein Besuch in unserer Tierarztpraxis ratsam.   

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Zwingerhusten

Der Zwingerhusten ist eine hochansteckende Krankheit bei Hunden. Es handelt sich hierbei um eine Infektion der oberen Atemwege. Von der Infektion bzw. dem Anstecken bis zum Zeitpunkt, an dem diese Krankheit ausbricht, dauert es bei manchen Vierbeinern teils nur wenige Tage, bei anderen liegt die Inkubationszeit bei einem Monat.  Typisch sind der trockene Husten, ausgelöst durch Druck auf die Luftröhre, Atembeschwerden, Würgen, Erbrechen, Nasenausfluss. Je nach Symptomatik und Krankheitsverlauf genesen Hunde unterschiedlich schnell.  Bei einem Bemerken des typischen Hustens sollten Sie aber sicherheitshalber einen Termin in unserer Tierarztpraxis vereinbaren, um Komplikationen zu vermeiden und/oder andere Krankheiten auszuschließen.

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