Leistungen der Tierarztpraxis für Reptilien und Exoten

Reptilien und Exoten

Besitzer von Terrarientieren beraten wir vor der Anschaffung, zur Haltung und Gesunderhaltung ebenso wie bei Fragen zur Überwinterung, bei Auffälligkeiten und Erkrankungen. Denn Reptilien stellen besondere Anforderungen auch an Sie als Halter. Mehr noch als andere Tiere zeigen sie Erkrankungen oft kaum und erst sehr spät. Daher kommt insbesondere den Haltungsbedingungen und der Prophylaxe bei Reptilien eine besondere Bedeutung zu.

Durch unsere jahrelange Erfahrung bei der medizinischen Behandlung und Betreuung von Reptilien beraten wir Sie in allen Gesundheits-, Haltungs- und Fütterungsfragen und behandeln Ihr Reptil, von Jungtier bis Senior, kompetent und erfahren. 

Wir behandeln:

  • Bartagame
  • Chamäleons
  • Echsen
  • Geckos 
  • Nattern
  • Schildkröten 
  • Schlangen  
  • Spinnen

Unsere Leistungen dienen Ihren tierischen Freunden

Chirurgie

Zahnheilkunde

Labordiagnostik

Ernährungsberatung

Phytotherapie

Homöopathie

Röntgen

Impfungen und Schutzimpfungen

Schmerztherapie

Ultraschalldiagnostik

Wundversorgung

Physiotherapie

Parasiten

Onkologie

Ohrenuntersuchungen

Dermatologie

Augenuntersuchungen

Wir behandeln Heimtiere bei folgenden Erkrankungen

Atemwegserkrankung

Akute oder chronische Atemwegserkrankungen gehören leider zu den häufigen Haustiererkrankungen und mindern die Lebensqualität Ihres Haustiers immens. Bei Infekten, Husten, Katzenasthma, chronischer Bronchitis und allen weiteren, teils auch rassebedingten Atemwegserkrankungen gilt es daher, die Symptome zu lindern, aber ebenso ursächlich zu behandeln.

Bandscheibenvorfall

Die Discopathie oder Diskopathie ist bei Haustieren leider keine Seltenheit. Sie ist unterschiedlich ursächlich begründet und reicht in der Symptomatik von Schmerzen und Koordinationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Eine Vorstellung Ihres Vierbeiners in unserer Praxis ist bei Bemerken dieser Symptome unerlässlich, um nach gestellter Diagnose auch z. B. eine schmerztherapeutische Behandlung einzuleiten.   

Besondere Zahnprobleme

Bei den Zahnproblemen müssen es nicht nur die Zahnspitzen sein. Es kann auch ein Problem mit einem verlängerten Wurzelwachstum bei Kaninchen geben. Sobald es sich um diese Krankheit handelt, können Sie bei Ihrem Liebling am Unterkiefer eine leichte Schwellung ertasten. Zusätzlich gibt hier ein Röntgenbild schnell Gewissheit. Bindehautentzündungen gehören leider mit zu diesem Krankheitsbild, welche aufgrund der Nähe zum Sehorgan auftreten. Leidet Ihr Kaninchen an dieser Krankheit, so hat es starke Schmerzen. Wichtig ist es immer, eine Röntgenaufnahme zu machen, um die genaue Stelle und den Grad der Entzündung festzulegen. Hier bilden sich schnell Abszesse an den Zahnwurzeln, welche sich abkapseln können und so starke Schäden am Kiefernknochen hinterlassen könnten. Leider leiden Kaninchen immer mal wieder unter dieser Krankheit, da Abszesse dazu neigen, sich immer wieder zu bilden. Oft sind die Behandlungen also sehr langwierig.

Chinasäuche

Die Chinasäuche, auch RHD, wird oftmals über kontaminiertes Futter, Stechmücken oder Parasiten übertragen. Kaninchen können bei einer Erkrankung unter Appetitlosigkeit, Apathie, beschleunigter Atmung und/oder einer Störung des Allgemeinbefindens leiden. Auch ein plötzlicher Tod ohne Symptome ist nicht unüblich. Nur wenige Kaninchen werden nach der Ansteckung mit dem Virus wieder gesund. Eine präventive Immunisierung und Impfungen im Rahmen der regelmäßigen Prophylaxe sind mehr als anzuraten.  

Chronische Erkrankungen

Angeboren oder erworben – chronische Erkrankungen zählen leider zu den häufigsten Erkrankungen bei Haustieren. Auch eine erst einmal harmlose Erkrankung, eine Ohrenentzündung etwa, wie sie bei Felltieren nicht selten ist, eine Blasenentzündung, ein Atemwegsinfekt oder eine Gelenkerkrankung, kann bei Nichtbehandlung chronisch werden. In jedem Fall sollten Sie Ihr Haustier bei uns vorstellen, um nach der Ursachenfindung diese zu behandeln und/oder die Symptome zu lindern.   

Durchfall/Erbrechen

Starker Durchfall und häufiges Erbrechen können unterschiedliche Ursachen haben, bringen den Mineralstoff- und Elektrolyt-Haushalt Ihres Tieres jedoch stark aus dem Geleichgewicht. Über einen längeren Zeitraum unbehandelt kann Ihr Haustier austrocknen, was bei Klein- und Jungtieren schnell auch lebensbedrohlich werden kann.  Um zu eruieren, welche harmlose oder auch anderweitige Ursache den Durchfall und/oder das Erbrechen auslöst und um geeignete medizinisch-therapeutische Maßnahmen zu ergreifen, stellen Sie Ihren Vierbeiner beim Auftreten von Durchfall und/oder Erbrechen bitte schnellstmöglich in unserer Tierarztpraxis vor.

Enzephalitozoonose

Enzephalitozoonose, verursacht durch den Parasiten Encephalitozoon cuniculi, ist eine hochansteckende Krankheit, die vor allem bei Kaninchen, aber auch bei Hunden vorkommen kann. Sie kann schwere Schäden an Organen und am Nervensystem nach sich ziehen.  Man schätzt, dass 8 von 10 Kaninchen diesen Erreger in sich tragen. Diese Krankheit muss aber nicht zwangsläufig ausbrechen und wenn, dann in der Regel bei anhaltendem Stress oder wenn das geschwächte Immunsystem den Erreger nicht mehr in Schach halten kann.  Eine Blutuntersuchung gibt beim Bemerken spezifischer Symptome – wie ein dauerhaftes Schiefhalten des Kopfes, Zittern, Lähmungen – Klarheit, sollte schließlich umgehend mit der tierärztlichen Behandlung Ihres Tieres begonnen werden, um nach Möglichkeit irreparable Folgeschäden zu verhindern.  

Hormonstörung

Zu den bekanntesten Hormonstörungen bei Haustieren gehören etwa Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und das Cushing-Syndrom. Aber auch die Wechseljahre können eine Hormonstörung nach einem Hormonabfall verursachen. Ob bzw. welche Behandlung notwendig ist, lässt sich zumeist nach einer Laboruntersuchung des Blutes beurteilen.   

Infektionen

Eine Infektion wird in der Regel durch einen Mikroorganismus ausgelöst. Das können Bakterien sein, die durch eine offene Wunde etwa in den Körper Ihres Haustiers gelangen und eine Entzündung hervorrufen, ebenso aber auch Viren, Pilze oder Parasiten.  Dringt ein Mikroorganismus durch die Haut oder Schleimhäute in den Organismus Ihres Haustiers ein und kann das Immunsystem diesen nicht bekämpfen, kommt es entweder zu einer manifesten Infektion mit einem Krankheitsausbruch oder zu einer stummen Infektion ohne Krankheitssymptome. In dem Fall kann Ihr Haustier die Mikroorganismen dennoch weiter verbreiten, was auch für Sie als Tierbesitzer gefährlich werden kann. Ob Ihr Haustier, Ihr Hund, Ihre Katze, Ihr Heim- oder Terrarientier durch einen Mirkoorganismus erkrankt, hängt u. a. von der Stärke des Immunsystems oder einer vorherigen Immunisierung ab.  Je nach Befund setzen wir zur Bekämpfung der Infektion homöopathische Mittel ein oder auch Antibiotika, deren Vor- und ggf. Nachteile wir im Vorfeld mit Ihnen als Haustierbesitzer erörtern.  

Internistische Erkrankungen

Die Internistik befasst sich mit allen Erkrankungen der Körperorgane und der Vorbeugung entsprechender Erkrankungen. Sie beinhaltet, verallgemeinert, alle nicht-chirurgischen Leistungen.  Zur Internisitk zählen demnach etwa Infektionskrankheiten (z. B. Katzenschnupfen, Myxomatose, Borreliose, Schutzimpfungen, Reisekrankheiten wie Leishmaniose, Ehrlichiose oder Hundemalaria). Außerdem hormonbedingte Krankheiten (z. B. Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Cushing) oder Autoimmunerkrankungen (z. B. Lupus, Rheuma, Anämie, Leukämie), aber auch Nerven- oder Organfehlfunktionen (z. B. Nieren- oder Leberprobleme).  Internistische Fälle können sehr komplex sein und erfordern in der Regel den Einsatz von verschiedenen diagnostischen und technischen Untersuchungsverfahren.  Insbesondere im Rahmen der Diagnosestellung kommt dem ausführlichen und umfassenden Gespräch mit Ihnen als Tierbesitzer eine große Bedeutung zu. So lernen wir mehr über das Leben und die Lebensumstände Ihres Haustieres.  Berichten Sie uns von Charaktermerkmalen, Gewohnheiten und Vorlieben und insbesondere von Ihren Beobachtungen und ggf. Auffälligkeiten. Manches Mal schon hat uns eine Information des Tierbesitzers Hinweise auf die mögliche Ursache der Krankheit gegeben. So werden Ihrem Haustier unnötige Untersuchungen erspart und wir können noch schneller mit der am besten geeigneten Therapie beginnen.  

Knochenbruch

Knochenbrüche bei Haustieren erfordern, wie bei uns Menschen, unterschiedliche Therapiemaßnahmen. Manche Brüche heilen unkompliziert von selbst aus, bei anderen ist eine Gipstherapie oder teils auch Operation notwendig.  Um festzustellen, welcher Art der Bruch ist, und um sicherzustellen, dass der Knochenbruch Ihres Haustier folgenlos ausheilt, stellen Sie Ihr Haustier bitte beim Bemerken von Hinken, Humpeln, Bewegungsunlust oder Appetitlosigkeit nach einem beispielsweise Sturz, Unfall oder Biss umgehend in unserer Praxis vor.  

Kokzidiose

Die Kokzidiose ist eine häufige parasitäre Kaninchenerkrankung. Sie wird durch die sogenannten Kokzidien verursacht und kann Schäden an etwa Darm und Leber verursachen. Mit den Erregern der Darmkokzidiose sind viele Kaninchen latent infiziert. Sie scheiden diese in großen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Durch Stress, Haltungs- oder Fütterungsfehler kann die Erkrankung jedoch ausbrechen. Sie kann dann nahezu symptomlos, aber auch schwer verlaufen, sodass die Tiere unter Durchfall leiden und in der Folge unter u. a. Gewichtsverlust. Unter den am häufigsten betroffenen Jungtieren kann die Sterblichkeitsrate bis zu 100 Prozent betragen. Sollten Sie spezifische Symptome bemerken oder den Verdacht hegen, dass Ihr Kaninchen betroffen ist, konsultieren Sie uns bitte.

Kreuzbandriss

Ein deutliches Anzeichen für einen Kreuzbandriss sind Einschränkungen in der Bewegungsfähigkeit und/oder Schonhaltungen. Ursache für eine solche Erkrankung kann beispielsweise ein Sturz oder eine falsche Bewegung sein. Lange oder gänzlich unbehandelt sollte er auf gar keinen Fall sein, denn er kann eine chronische Arthrose nach sich ziehen.

Lahmkrankkeiten, Lähmungen

Eine Verletzung, ein Knochenbruch, aber auch Allergien und innere Erkrankungen können Lähmungen bei Haustieren verursachen. Als Tierbesitzer sollten Sie bei insbesondere plötzlich auftretenden Lähmungserscheinungen bei Ihrem Hund, Ihrer Katze, Ihrem Heimtier oder Reptil dringend unsere Praxis kontaktieren.

Magenüberladung

Ursachen einer Magenüberladung: Quellendes Futter (z. B. Pellets, Trockenfutter, getrocknetes Gemüse/Obst), größere Aufnahmen von trockenem Futter Hastiges Fressen (häufig bei Jungtieren das Problem, aber auch bei zu langen Fütterungsabständen) Zahnerkrankungen (das Futter kann nicht außreichend zerkleinert werden und bleibt im Magen liegen oder verstopft) Fremdkörper (z. B. durch Haarballen) Nachdem der Magen-Darm-Trakt eines Kaninchens sehr empfindlich ist, sollten Tierbesitzer bei den ersten Anzeichen wie weniger Futteraufnahme, kleinere Kotballen und weniger Bewegung umgehend einen Tierarzt aufsuchen!

Myxomatose

Bei der Myxomatose handelt es sich um eine Virusinfektion, die in der Regel durch die Übertragung des Erregers durch Insekten wie Stechmücken und Flöhe verursacht wird. Nager, Vögel und auch Menschen können sich mit dem Virus infizieren und es übertragen, ohne selbst daran zu erkranken. Aber auch eine Ansteckung über Gegenstände oder von Tier zu Tier ist möglich. Zu den typischen Symptomen dieser für Kaninchen sehr gefährlichen Krankheit zählen unter anderem Unterhautödeme, Augenentzündungen und Augenschwellungen. Mittels prophylaktischer Maßnahmen, in dem Fall einer regelmäßigen Impfung, kann die Infektion vermieden werden.    

Parasitosen

Anzeichen für Parasitenbefall sind leicht mit den Symptomen einer Erkrankung zu verwechseln, weil sie sich zu sehr ähneln. Dazu zählen zum Beispiel allergische Reaktionen oder Anzeichen einer Vergiftung. Nicht immer ist hier eine Infektion schuld oder das Tier hat tatsächlich etwas Giftiges gegessen, auch ein Befall mit Würmern oder Milben kann die Ursache sein. Auf Würmer kann auch das Vorhandensein von Erbrechen, Durchfall, Abgeschlagenheit oder Ausgezehrtheit hin deuten. Die Symptome fallen also je nach Haustier und Art des Parasiten unterschiedlich aus und müssen nicht sofort ein deutlicher Hinweis darauf sein, von welchen kleinen Quälgeistern ein Tier befallen ist. Gerade für häufiges Kratzen könnten sowohl Milben als auch Flöhe oder Läuse verantwortlich sein. Grundsätzlich besteht bei Parasiten das Problem, dass sie schwer zu erkennen sind. Die kleinen Eindringlinge verstecken sich zwischen Fell oder Gefieder, bei Vögeln tagsüber auch in den Käfigritzen. Läuse und Flöhe sind dagegen zumindest auffindbar, ebenso Zecken. Vorbeugen kann man Parasiten mit regelmäßigen Entwurmungen, gegen Zecken helfen bei Säugetieren spezielle Schutzpräparate.

Pasteurellose, Kaninchenschnupfen

Bei der Pasteurellose, auch Kaninchenschnupfen, handelt es sich um eine bei den kleinen Häschen sehr häufig auftretende bakterielle Infektion. Diese ist nicht, auch wenn es der Name vermuten lässt, mit einem harmlosen Schnupfen wie wir Menschen ihn gelegentlich haben, vergleichbar. Sie kann sich aber ähnlich äußern, nämlich anfänglich in häufigem Niesen, das auch wie Husten klingen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt kann etwa ein aus der Nase austretendes Sekret beobachtet werden, das, wenn es in zum Beispiel die Augen gelangt, auch eine Augenentzündung nach sich ziehen kann. Auch eine Lungenentzündung kann die Folge sein.  Verursacht durch u. a. die Erreger Pasteurella multocida oder Bordetella Bronchiseptica und ausgelöst durch z. B. Stress, eine nicht optimale Haltung oder ein generell geschwächtes Immunsystem ist diese Krankheit sehr ansteckend und kann auch tödlich enden, weshalb eine Vorstellung Ihres kleinen Freundes in unserer Praxis bei Bemerken von schnupfenähnlichen Symptomen sehr ratsam ist.  

Trommelsucht

Unter Trommelsucht wird eine Gasbildung im Magen verstanden, welche durch eine Futtergärung nach z. B. der Aufnahme von getreidehaltigem Trockenfutter oder feuchtem Grünfutter auftreten kann.  Die Trommelsucht äußert sich in verschiedenen Symptomen. Appetitlosigkeit und Futterverweigerung, Atemnot und Bewegungsverweigerung sowie Blähungen sind in der Regel typische Anzeichen einer solchen Krankheit. Da die Trommelsucht Ihrem Haustier große Schmerzen bereiten und sogar tödlich enden kann, stellen Sie es bitte bei einem Verdacht auf eine solche Erkrankung in unserer Tierarztpraxis vor.   

Übergewicht, Untergewicht

Wie bei uns Menschen können Über- und Untergewicht bei Haustieren durch verschiedenste Ursachen begründet sein. Es können ernährungs- und hormonbedingte Ursachen zugrunde liegen, aber auch eine ggf. noch nicht diagnostizierte Erkrankung. Um die Ursache finden und therapeutisch effektiv tätig zu werden, stellen Sie Ihr Haustier bitte in unserer Tierarztpraxis vor.

Verstopfung und Durchfall

Eine Verstopfung, ebenso Durchfall, ist für Ihr Haustier schmerzhaft und kann weitere Symptome wie Futter- und Bewegungsverweigerung nach sich ziehen. Eine Verstopfung ist manchmal zu wenig Trinken geschuldet oder einer falschen bzw. nicht optimalen Ernährung. Bei Kaninchen oder Katzen kann zudem die Haarballenbildung eine Ursache sein. Diese Ballen, die zum Beispiel durch das Verschlucken von unverdaulichen Stoffen wie Haaren, Trockengräsern oder auch Teppichresten entstehen, können den Magen Ihres Haustiers verstopfen. Während Katzen diese oftmals auswürgen, kann eine durch Haarballen verursachte Verstopfung bei Kaninchen schnell tödlich enden. Durchfall kann dem falschen Futter geschuldet sein.  Jeweils aber haben Verstopfung und Durchfall eine Veränderung der Nährstoffaufnahme zur Folge. Und beides kann auch Symptom einer dahinterstehenden, zu behandelnden Erkrankung sein.  Um die Ursache der Magen-Darm-Probleme Ihres Haustieres herauszufinden, die Symptome zu lindern und geeignete Therapiemaßnahmen zu ergreifen, ist das Aufsuchen unserer Praxis ratsam.  

Virusinfektion

Virusinfektionen sind bei Haustieren nicht selten. Je nachdem, um welche Art es sich handelt, können Viruserkrankungen mehr oder weniger gefährlich sein.  Je nach Auslöser sollten Haustiere mit virusspezifischen Symptomen wie Durchfall, Appetitlosigkeit und/oder Schnupfen tierärztlich untersucht werden, um eine Genesung zu forcieren sowie Folgeerkrankungen und Schlimmeres zu vermeiden. 

Zahnprobleme

Da die Zähne bei Kaninchen stetig wachsen, hat das natürlich einige Folgen für Sie als Halter. So müssen Sie durch die Ernährung dafür sorgen müssen, dass sich die Zähne so alleine abnutzen können. Sobald die Ernährung also stimmig ist, müssen die Zähne nicht durch einen Tierarzt gekürzt werden. Zu der Ernährung sollten vor allem rohfaserreiche Produkte gehören, die dann mit Nagermaterial kombiniert werden. Heu und Stroh sowie Gräser und Knabberzweige sind also besonders wichtig und sorgen für eine tolle Zahngesundheit. Auch wenn viele Halter der Meinung sind, dass hartes Brot oder Trockenfutter ebenfalls dafür sorgen, dass die Zähne sich abnutzen, stimmt das leider nicht. So wird Brot zum Beispiel durch den Speichel weich, sodass es nicht verwunderlich ist, dass die Abnutzungsprobleme bei Kaninchen oft nicht nur vorne, sondern auch an den Backenzähnen festzustellen sind. Durch die Backenzähne können sich die Tiere nun an der Zunge oder am Zahnfleisch sowie den Backen verletzen, da diese in einem solchen Fall zu spitz werden. Ein Tierarzt hat im Fall der Zahnprobleme nun die Möglichkeit, die Spitzen der Zähne zu kürzen, wobei einige Tierarzte einen solchen Eingriff sogar ohne Narkose durchführen können. Das ist allerdings auch abhängig von den Tieren selbst. Wichtig ist es bei solchen Problemen, die aktuelle Nahrung mal genauer unter die Lupe zu nehmen, um diese gegebenenfalls zu optimieren. Des Weiteren ist es immer wichtig, die Kaninchenzähne regelmäßig zu kontrollieren.

Zahnprobleme und besondere Zahnprobleme, auch Feline Odontoklastische Resorptive Läsion

Bei Kaninchen zum Beispiel wachsen die Zähne permanent. Durch eine artgerechte Ernährung und Haltung nagen die Kleinen ihre Zähne in der Regel selbstständig ab. Alternativ müssen die Zähne gekürzt werden, was wir in unserer Tierarztpraxis für Sie übernehmen.  Fehlstellungen der Zähne können aber auch bei Hunden und Katzen Folgeerkrankungen hervorrufen, sodass Sie uns beim Bemerken von ungewöhnlichem Futtern oder Futterverhalten konsultieren sollen. Ebenso, wenn Sie beispielsweise Schwellungen am Unterkiefer oder eine Bindehautentzündung bei Ihrem Haustier bemerken. Denn diese kann jeweils ein Hinweis auf tieferliegende Zahnprobleme sein, etwa auf ein verlängertes Wurzelwachstum.  Mit einer Röntgenaufnahme können die Ursache und der ggf. Grad der Entzündung festgestellt werden. Denn bilden sich in der Folge zusätzlich Abszesse, so können diese den Kieferknocken stark schädigen, wodurch die Nahrungsaufnahme und in der Folge auch die Lebensqualität Ihres Haustiers in hohem Maße eingeschränkt werden können.  Und auch bei der bei Katzen häufig auftretenden Erkrankung FORL, ausgelöst durch vermutlich eine Störung im Calciumhaushalt und erkennbar an sich auflösenden Zähnen und Zahnwurzeln, ist ein Besuch in unserer Tierarztpraxis ratsam.